Projekte

#klangwelt 2020

Einzelmaßnahmen 2020 – Aktions- und Initativfonds:

“Alle sollen frei sein”- Rap – eine besondere Art des Deutschunterrichts -> Projektinformation
Geschichten vom Wasser – Wo kommt das Regenwasser her, und warum ist es so schmutzig? Wir erforschen den dunklen Tunnel und finden dort geheimnisvolle Lebewesen.  -> Projektinformation
Frauen*Bruch Netzwerk | Coaching | Empowerment, eine Workshopreihe -> Projektinformation
Stimmen hören – Forumtheater -> Projektinformation
Islam und Schule – Digitale Fortbildungsreihe der Ibn Rushd – Goethe Moschee -> Projektinformation
Kulturküche Berlin – Edition Neukölln – ein öffentlicher und zugleich intimer Raum für transnationalen, interkulturellen Austausch -> Projektinformation
Mikroprojekte

KLANGWELT 2020 - Stark durch Vielfalt
Die Neuköllner Rapper Kofi und Jamal arbeiten mit einer Klasse von Willkommensschülern, um einen RapSong aufzunehmen. Nach einigen Treffen und Proben in der Schule wird ein Song aufgenommen, mit dem Ziel auch ein Musikvideo mit den jungen Rap-Talenten zu drehen.

„HipHop war schon vor mittlerweile 45 Jahren und ist immer wieder ein Sprachrohr von unterdrückten, ausgrenzten Menschen und gleichzeitig ein Heil- und Gegenmittel, eine Wunderwaffe gegen Rassismus, Diskrimminierung von Minderheiten.“ Daniel Kister

TRICKFILME - FLOATING UNIVERSITY
"... wir erfinden unsere Geschichten zur Floating University und arbeiten im Trickfilmlabor im Wasserhaus an den Szenen. Die Tonaufnahmen finden auch im Toilettenhaus statt, dort benutzt man Regenwasser in Gießkannen zum Spülen. Zwei Biologiestudentinnen von der Uni Potsdam vermitteln spielerisch Wissen zum Thema Wasser und Ökologie, Wasser und Wasserverbrauch. Wir sammeln Wasser in Gläsern auf der Suche nach Lebewesen."

Im Nachbarschaftsheim Neukölln haben wir mit der Webseite trixmix.tv unsere Geschichten umgesetzt. Dabei entstanden die Trickfilme "Hilf dem Park" und der  "Der Schatz im Tunnel".  Die Filme hier anschauen

Frauen*Brunch

* Zusammenbringen von Frauen*: unterschiedlicher sozialer & ethnischer Herkunft & Biographien, verschiedenen Alters, alteingesessene & neue Anwohner*innen der Nachbarschaft

* Vernetzung und Austausch zwischen Frauen* im Kiez mit unterschiedlichen "Berlin-Biografien"

* Gegenseitiges Kennenlernen & Empowerment/Stärkung der Frauen* (Persönlichkeit, Kompetenzen & Fähigkeiten)

->  Vertiefung und Professionalisierung des Austausches und persönliche Entwicklung der unterschiedlichen Frauen* der Nachbarschaft/Kiez

"Die aktive Umsetzung des Projektes und die optimistische Planung Anfang 2020 sind durch die Entwicklungen der Corona-Pandemie stark beeinflusst - unsere vorwiegend als  Präsenzveranstaltungen angelegten Treffen komplett ausgebremst - worden. Wir waren so gezwungen, uns in Themen wie  Tools für Online-Workshops, Online-Moderation usw einzuarbeiten. Trotz anfänglicher technischer Schwierigkeiten konnten wir die meisten Veranstaltungen erfolgreich stattfinden lassen. Die geplanten monatlichen Picknicks zum Austausch in großer Runde haben 2 Mal im Park stattgefunden."

Das "Theater der Verrückten" inszeniert mit der Methode des Forumstheaters selbst-erfahrene Konflikte und offene Fragen zum Phänomen Stimmenhören. Die Theatergruppe sucht und probt gemeinsam mit dem Publikum nach Antworten und Lösungen. Ein Projekt des Theater-Kollektiv „Theater der Verrückten“ und dem Netzwerk Stimmen hören e.V.

"Wir wollen öffnen. Wenn „Inklusion“ inhaltlich „Öffnung und Vielfalt“ bedeutet, sind wir gerne dabei. Sonst nicht. Die Betroffenen entscheiden, wo und wie sie sich beteiligen wollen und können." Quelle

ZUM ABLAUF:
Die Mitglieder des Ensembles sitzen im Publikum und betreten nach und nach, mit ihrem Stuhl die Bühne.
>> „Therapiemaschine“
Wir sammeln unsere ersten Assoziationen und Erfahrungen zum Thema „Psycho-Therapie“.
>> „Therapiesuche“
Die Suche nach einer bezahlbaren Therapie ist oft, v.a. wenn wir auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse angewiesen sind, ein Abenteuer… (Choreografie zur Musik)
>> „Wieso, Weshalb, Warum?“
Einführung: Was wir tun und wie Forumtheater funktioniert.
>>„Der erste Therapiekreis“
Eine erste Anregung zum mit-machen. Wir greifen Eure Vorschläge auf … Das Publikum notiert am Eingang: „Was tut mir
gut?“ Diese Therapiekarten nutzen die wechselnden 7 Therapeut*innen im Therapiekreis. Alle Patient*innen, die sich
angesprochen fühlen, wechseln die Plätze, wer übrig bleibt wird neuer Therapeutin und zieht eine neue Karte: „Was tut mir
gut?“

Islam und Schule

"Wir erleben, dass Lehrerinnen und Lehrer, sowie auch andere Pädagog*innen von glaubensbasierten Konflikten und konfrontativen Religionsbekundungen in der Schule zunehmend herausgefordert sind und nicht wissen, wie sie darauf adäquat reagieren können. Auch gibt es oft Handlungsunsicherheiten in Hinsicht auf den Spielraum zwischen freier Religionsausübung und dem Schutz des Kindeswohls (z.B. im Fastenmonat Ramadan). Zwar wissen sie um die Grundwerte, die es im pädagogischen Raum zu vermitteln und schützen gilt, oft fehlen ihnen aber konkrete Handlungsoptionen, wenn Grundwerte wie Religionsfreiheit und Gleichstellung der Geschlechter oder der Schutz des Kindeswohls miteinander in Konflikt geraten.

Zunächst war die Fortbildung als Inhouse-Fortbildung in Neuköllner Schulen geplant. Dabei machte uns aber die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung, so dass wir uns entschlossen, die Fortbildung als digitales Angebot zu verwirklichen. Die Videos werden an alle Oberstufenzentren und Sekundarschulen in Neukölln verschickt, abrufbar sind sie über einen YouTube-Link - der per Anfrage an Multiplikatorinnen und Muliplikatoren verschickt wird."

Ibn-Rushd-Goethe-Moschee

Kulturküche Berlin - Edition Neukölln
"Menschen kommen und gehen, Cafés und Restaurants wechseln Orte und Besitzer, Preise steigen. Dieser natürliche Wandel bringt Diversität in den Bezirk, führt aber auch zum Verschwinden eines Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühls sowie einer zunehmenden Anonymisierung von Nachbarschaften. Essen gehen wird beispielsweise zu teuer oder führt zu Individualisierung und Segregation in der Gesellschaft. Die verschiedenen Communities bleiben so zunehmend unter sich, das Leben im Bezirk gleicht eher einem Neben- als einem Miteinander. Dem treten wir entgegen, indem wir eine Begegnungsstätte für Alteingesessene und Dazukommende um etwas grundsätzlich Soziales schaffen: Essen und Kultur. So werden die aus aller Welt nach Neukölln mitgebrachten Erfahrungen, Wissen, Geschmäcke, Klänge und Bilder zusammengengeführt, haptisch und unmittelbar erlebbar gemacht und unsichtbare Mauern eingerissen."

Aufgrund  der Pandemie ist unsere Dokumentation mit Fotos,  Ton-Mitschnitten online auf unserer Website und unserem Instagram-Kanal zu finden.